Nach Ende des Dreissigjährigen Krieges, nachdem der kurze Bauernaufstand im Mittelland, Emmental und Entlebuch niedergeschlagen war, nach der für die Katholiken siegreichen Schlacht bei Villmergen, erlebte das Kloster 100 relativ ruhige Jahre. Solothurn hatte der Schwesterngemeinschaft 1642 eine aus der Bauzeit verbliebene Schuld erlassen, bescheiden verglichen mit dem, was man den neu entstehenden Klöstern St. Josef und Visitation zukommen liess. Trotzdem, Namen Jesu war nun aus der grössten finanziellen Bedrängnis heraus und es fehlte nicht an Neueintretenden, obwohl es in der kleinen Stadt Solothurn nun drei Frauenklöster gab. Aus diesen 100 Jahren ist in der grossen Klosterchronik wenig aufgezeichnet